Hand aufs Herz: Wie viel Zeit verbringen Sie am Kopierer, um „schnell“ mal eben die letzten Arbeitsblätter für Ihren Unterricht zu kopieren? Kaum ein Lernmedium ist im Schulalltag so fest verankert wie das Arbeitsblatt. Es gehört so selbstverständlich zur Schule wie das Popcorn zum Kino. Ob zur Erarbeitung, Wiederholung oder zur Vertiefung von Lerninhalten – das Arbeitsblatt ist noch immer das beliebteste Medium, das zum Einsatz kommt. Dabei gibt es bereits interaktive Alternativen, die sich je nach Unterrichtsziel besser eignen und ein dynamisches Lernen ermöglichen. „Verglichen mit einem Arbeitsblatt bieten interaktive Lernangebote viele unterschiedliche Zugänge. Das bedeutet: Die Schüler können selbst entscheiden, ob sie lieber ein interaktives Video, einen virtuellen Rundgang oder einen Podcast zu einem Thema wählen“, so Prof. Julia Knopf. „Das Lernen erfolgt in diesem Fall nicht statisch über Arbeitsblätter, sondern dynamisch! Der Lerner steht im Vordergrund und wählt das gewünschte Format selbst aus“, fügt Prof. Oliver Thomas hinzu. „Dadurch spart man nicht nur wertvolle Zeit für die Unterrichtsvorbereitung. Durch interaktive Lernangebote werden auch didaktische Prinzipien wie Motivation, Anschaulichkeit und Individualität der Schüler verstärkt berücksichtigt. „Es geht uns nicht darum, das Arbeitsblatt zu ersetzen. Vielmehr wollen wir mit interaktiven Angeboten zu einem ausgeglichenen Verhältnis zwischen traditionellen und neuen Formaten beitragen“, ergänzt Julia Knopf.